Meine Buchempfehlungen

Samarkand

Samarkand oder Eine Reise in die Tiefen der Seele


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Die russische Ärztin und Schriftstellerin Olga Kharitidi nimmt den Leser mit auf eine innere und äußere Reise. Es ist eine Reise voll geheimnisvoller Bilder und Begegnungen. Sie führt in die Welt der Traumheiler. Es ist eine Möglichkeit über die geheimnisvolle Stadt Samarkand in die tiefen der menschlichen Psyche abzusteigen.
Der Reisebericht ist zugleich eine Anleitung zum Umgang mit Trauma und luziden Träumen. Mit ihrer bilderreichen Sprache führt sie den unbedarften und den mit der Materie vertrauten Leser in die Welt der Dämonen oder in die Welt der Interferenzen des Unbewussten wie C.G.Jung es bezeichnet.
Man kann dieses Buch wahrscheinlich nicht einfach so lesen, sondern man muss sich schon mit auf die Reise begeben. Die Reise führt in das Land des Unbegreiflichen.

· 2006/06/12 22:08 · wevers · 0 Kommentare

Verlassen und Verlassen werden

Verlassen oder Verlassen werden oder Angst, Wut, Trauer und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen.

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Ein Buch, das von seinem Leser sehr viel psychoanalytisches Verständnis abverlangt. Der Autor hat das Ziel, das der Leser mehr versteht, worum es letztlich bei einem Trennungsdrama geht. Die Zielgruppe des Buches sind dabei wohl nicht die Betroffen, sonder mehr die Behandler selber.
Petri regt in seinem ganzen Werk dazu an, die Betroffenen als Partner und nicht nur als Täter bzw. nur als Opfer zu sehen.
Um das ganze Drama aus seinen Wurzeln heraus zu verstehen, stellt er zunächst alle notwendigen und kulturell bedingten Trennungen im Leben eines jeden Menschen dar. Er beschreibt die Folgen für die Entwicklung eines Menschen bei geglückten und gescheiterten Trennungen.
Die Trennung verläuft nach seinem Modell in 3 Phasen, die eigentlich jeder Mensch mehr oder weniger heftig bei einer Trennung durchlaufen muss. Er beschreibt die Kraft und den Schmerz und die seelischen Zerreißproben, die auf Menschen im Trennungsdrama einwirken und welche Möglichkeiten der Einzelne sucht, dem zu entgehen oder versucht, es abzukürzen.
Dabei verhalten sich Männer und Frauen unterschiedlich, schon alleine durch ihre unterschiedlich Sozialisation. Er beleuchtet auch die Rolle von Kindern und lenkt hier den Blick darauf, die Kinder nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter im Trennungsdrama wahrzunehmen.

Auszüge und Bemerkungen zum Buch:


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